PROJEKT: Haus der Weimarer Republik - Forum für Demokratie


Aktueller Stand der Bauarbeiten (09.06.2020)

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Weiterführung des Erweiterungsbaus auf Hochtouren. Die Ausführungsplanung ist abgeschlossen, für eine Reihe von Gewerken findet die Ausschreibung in Kürze statt. Im Herbst 2020 wird die Errichtung des Rohbaus beginnen. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant.

 

Bedeutung des Hauses der Weimarer Republik

Die Schaffung eines Hauses der Weimarer Republik im Zeughof-Quartier Weimars ist ein investives Projekt mit einem ausgeprägten städtebaulichen Bezug innerhalb eines  Denkmalensembles nationalen Ranges mit internationaler Bedeutung. Die bisher noch wenig beleuchtete Demokratieentstehung in Weimar wird mit diesem Vorhaben klar verortet und schafft neue Impulse für das städtebauliche Umfeld wie auch für die Wahrnehmung der Thematik über die Grenzen Thüringens hinaus. Das Gebäude soll ein Ort der Forschung und der Projektarbeit zu Fragen der Demokratieentwicklung und deren Scheitern sowie ein Treffpunkt für politische und geschichtliche Bildungsangebote sein. 

Mit der Umsetzung des Vorhabens sollen gleichzeitig auch wesentlichen Ziele in diesem innerstädtischen Quartier verfolgt werden. Das Vorhaben ist der erste Abschnitt zur Neuordnung des Zeughof-Quartiers östlich des Theaterplatzes in Weimar. Mit der Modernisierung und Instandsetzung des vorhandenen ehemaligen Kulissenhauses, das derzeit als Bauhaus-Museum genutzt wird, sowie der Einbeziehung der baulichen Reste des ehemaligen Zeughauses wird ein städtebaulicher Missstand in einem hochrangigen Denkmalensemble beseitigt. Durch die unmittelbare räumliche Nähe zur UNESCO-Welterbestätte Wittumspalais sowie zum Deutschen Nationaltheater besteht ein klarer historischer Kontext zum klassischen Weimar und zur Weimarer Republik. Der Verein Weimarer Republik e.V. wird mit der Betreibung des Hauses der Weimarer Republik eine interkommunale Vernetzung der positiven deutschen Demokratieorte anstreben.

Für diese anspruchsvolle Aufgabe wurde in der ersten Jahreshälfte 2017 ein offener anonymer Realisierungs- und Ideenwettbewerb ausgelobt, bei dem insgesamt 61 nationale, wie auch internationale Einreichungen zu verzeichnen waren. Der vom Preisgericht an das Architekturbüro Muffler vergebene 1. Preis wurde zur Umsetzung beauftragt.

 

Entwurf und bauliche Konzeption

Der Entwurf des Architekturbüros Muffler folgt einem einfachen, aber klaren Konzept: Instandsetzung des Bestandsgebäudes und Ergänzung um einen modernen Anbau. Das bestehende Gebäude (bisherige Bauhaus-Museum) wird durch die notwendigen Instandsetzungen (Elektroinstallation, Einbruch- und Gefahrenmeldeanlage, Teillüftung) aufgewertet. Das Foyer, Museumsshop und Garderobe leiten in das Ge­bäude ein und erschließen den großen Saal, der eine Dauerausstellung aufnehmen wird. Das Kellergeschoß des Bestandsgebäudes wird weitestgehend in vorhandenem Zustand belassen und nimmt die Lager- sowie Technikflächen auf. 

Ein leichter Erschlie­ßungskörper als Fuge zwischen Bestand und Neubau verknüpft über die Treppenanlage mit behindertengerechtem Aufzug alle Ebenen des Hauses der Weimarer Republik.Der sich anschließende Erweiterungsbau definiert sich als kompaktes Volumen und weist ein optimiertes und baulich reduziertes Hüllflächenverhältnis auf. Die bauliche Ausstattung orientiert sich am Mindeststandard. Der Baukörper steht teilweise über den historischen Wänden des Zeughaus-Fragmentes und bildet damit eine spannendes Ensemble von alt und neu, Vergangenheit und Zukunft. Das Gebäude besteht aus drei Zonen, die ihrer jeweiligen Nutzung entsprechen. Das Gartengeschoss beherbergt mit dem Multifunktionsraum einen Ort für politische Bildung und Diskussion. Es ist transparent und öffnet sich zu allen Seiten hin. Ein geschlossener Hof im Zeughaus-Fragment bildet einen ruhigen Außenraum, der mit den Bestandswänden vom öffentlichen Raum abgetrennt ist. Zentrales Element in der Gartengeschossebene ist die Wahrnehmung der denkmalge­schützten Sockelwände des ehemaligen Zeughauses.Darüber erschließt sich im Erdgeschoss ein großer Ausstellungsbereich für Sonderausstellungen. Der Raum bietet Flexibilität und kann nach Belieben durch eingestellte Möbel oder Trennwände gegliedert werden. Durch den Verbindungsbau sind beide Ausstellungsbereiche (Altbau und Neubau) halbgeschossig versetzt angeordnet in Kombination nutzbar. Das Obergeschoss bietet Raum für wissenschaftliches Forschen. Hier sind in einem flexiblen Rahmen Büros, Besprechungsbereiche sowie ein kleine Bibliothek vorgesehen. Auf jeder Ebene sind die Sanitäranlagen sowie entsprechende notwendige Technikräume angeordnet.

(Quelle: Stadtverwaltung Weimar - www.weimar.de)

Bund verstärkt Förderung

Der erstmals begangene „Tag der Weimarer Republik“ hat für die Erinnerung an die erste deutsche Demokratie eine sehr gute Nachricht bereitgehalten: Bei seinem Besuch in Weimar erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Christian Lange, dass der Bund in diesem Jahr 2,5 Millionen Euro zusätzlich für den Verein Weimarer Republik e.V. zur Verfügung stellt. Das Geld wurde vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bewilligt. „Es ist für das Verständnis unserer Demokratie heute wichtiger als jemals zuvor in der Nachkriegszeit, sich an die Weimarer Republik zu erinnern!“, bekräftigte Lange den Stellenwert des Projekts.
Der Verein ist nun bestrebt, die zusätzlichen Gelder für die Förderung des Projekts „Haus der Weimarer Republik“ der Stadt Weimar zu nutzen. Das Haus der Weimarer Republik befindet sich seit Herbst 2018 in der Entstehung. Zunächst wurde der Altbau, in dem sich früher das Bauhaus-Museum befand, saniert und am 31. Juli 2019 eröffnet. Hier befinden sich eine Dauerausstellung zur Weimarer Republik und ein Besucherzentrum mit Kino, Café und Shop. In den ersten fünf Monaten besuchten mehr als 22.000 Menschen die politische Bildungseinrichtung.
In einem zweiten Schritt soll nun ein Erweiterungsbau entstehen, der unter anderem ein Veranstaltungszentrum und einen Sonderausstellungsbereich enthält. Die Planung für das Projekt ist weitgehend abgeschlossen. Mit den zusätzlichen Mitteln des Bundes wäre der Baustart möglich, der sich zwischenzeitlich durch Kostensteigerungen aufgrund der Komplexität des Vorhabens und der allgemeinen Baupreisentwicklung verzögert hatte. „Unser Ziel ist es, den Erweiterungsbau im Jahr 2021 in Betrieb zu nehmen“, erklärte der Vorsitzende des Weimarer Republik e.V., Prof. Dr. Michael Dreyer. Der Verein betreibt das Haus der Weimarer Republik und wird auch in dieser Arbeit vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz unterstützt.
Prof. Dreyer dankte auch den an der Beschlussfassung beteiligten Bundestagsabgeordneten, insbesondere Carsten Schneider, für die wegweisende Entscheidung. „Mit dem Haus der Weimarer Republik hat unsere Stadt die große Chance, sich als Schlüsselort der deutschen Demokratiegeschichte zu profilieren. Dass die wegweisende Bedeutung der Nationalversammlung
von nationalem Interesse ist, wird durch die intensive Unterstützung des Bundes deutlich. Das ist eine gute Botschaft für Weimar“, betonte Oberbürgermeister Peter Kleine. „Wir werden alles tun, um den Bau zügig zu vollenden.“

Blick in die Ausstellung im Haus der Weimarer Republik (© Foto: Candy Welz)

Viele Besucher im Haus der Weimarer Republik

Das am 31. Juli eröffnete Haus der Weimarer Republik wurde bis zum Jahresende von rund 22.000 Menschen besucht. Der zentrale Erinnerungsort an die erste deutsche Demokratie erweist sich damit als Besuchermagnet. „Wir sind sehr zufrieden mit dieser erfreulichen Resonanz“, erklärt Stephan Zänker, Geschäftsführer des Weimarer Republik e.V., der die Einrichtung am Theaterplatz betreibt. Die Rückmeldungen der Besucher seien überwältigend, die von der Weimarer Agentur Musealis konzipierte Ausstellung mit zahlreichen multimedialen Elementen treffe bei allen Zielgruppen auf Begeisterung. Viele Menschen seien erstaunt über die Komplexität der ersten deutschen Demokratie und entdeckten dieses Geschichtskapitel völlig neu. Auch der stark betonte Bezug zur Gegenwart werde immer wieder gelobt – und das überdurchschnittliche Engagement der Haus-Mitarbeiter. „Wir haben bewusst auf eigenes Personal in der Besucherbetreuung gesetzt. Die damit verbundene Kompetenz bei Auskünften kommt sehr gut an“, so Stephan Zänker.
Seit August haben auch rund 1.000 Schüler mit ihren Klassen das Haus der Weimarer Republik besucht. Sie sollen im Jahr 2020 verstärkt angesprochen werden. Dazu ist aktuell umfangreiches Begleitmaterial in Arbeit, das auch die Ausstellung zur Nationalversammlung im Stadtmuseum und ausgewählte Orte im Stadtraum Weimar einbezieht.
Eine Wiederbelebung hat im Jahr 2019 der Künstlergarten erfahren. Er bildete nicht nur das Festivalzentrum des Kunstfests, sondern war auch an vielen weiteren Tagen geöffnet, unter anderem zum Zwiebelmarkt und in der Weihnachtszeit. Für die nächsten Wochen plant der Weimarer Republik e.V. weitere Investitionen, um diesen Kulturort weiter mit Leben zu füllen und damit ein attraktives Open-Air-Angebot des Hauses der Weimarer Republik zu schaffen.

Haus der Weimarer Republik eröffnet

Pünktlich zum 100. Jahrestag der Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung am 31. Juli 2019 wurde in Weimar das Haus der Weimarer Republik eröffnet. Es befindet sich direkt gegenüber vom Deutschen Nationaltheater in einem historischen Gebäude, das bislang als Bauhaus-Museum genutzt wurde. Die Stadt Weimar hatte es mit Unterstützung des Bundes und des Freistaats Thüringen saniert und dem Weimarer Republik e.V. zur Verfügung gestellt. In wenigen Wochen ließ der Verein eine umfassende und multimediale Dauerausstellung zur Weimarer Republik, einen Kinoraum sowie ein Café mit Shop und Terrasse einbauen. Die Mittel dafür und für den Betrieb des Hauses stellte das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz zur Verfügung. Staatssekretärin Dr. Margaretha Sudhof betonte bei der Eröffnung im Beisein von zahlreichen Gästen, wie wichtig heute die Erinnerung an die Weimarer Republik ist und wünschte dem Haus zahlreiche Besucher.
Dieser Wunsch geht augenscheinlich in Erfüllung: In nur 14 Tagen haben bereits rund 5.000 Menschen das Haus der Weimarer Republik besucht, die Resonanz liegt damit deutlich über den Erwartungen. Besonderes Lob erhalten der Einführungsfilm im Kinoraum, die multimedialen Zeitkapseln, die Radiohörstation, die inhaltliche Tiefe der Medienstationen und Texttafeln, die Eindrücklichkeit der Exponate und die moderne, übersichtliche Gestaltung der Ausstellung. Das Medienecho war einhellig positiv, immer wieder äußern sich Besucher begeistert. Damit geht das Konzept des Weimarer Republik e.V. auf, das auf einem szenografischen Entwurf von Michael Brown basiert und von der Weimarer Agentur Musealis entwickelt und umgesetzt wurde.
Die Eröffnung am 31. Juli wurde mit einem großen Fest der Demokratie auf dem Theaterplatz gefeiert. Hunderte Menschen waren bis in die späten Abendstunden zu Gast, informierten sich an Infoständen über die Arbeit zahlreicher zivilgesellschaftlicher Initiativen, besuchten das Haus der Weimarer Republik und begingen in lockerer Runde mit Musik und Tanz diesen besonderen Tag für Weimar.

Während der Unterzeichnung des Nutzungsvertrags (© Weimarer Republik e.V.)

Stadt und Verein unterzeichnen Nutzungsvertrag

Oberbürgermeister Peter Kleine und Vereinsvorsitzender Prof. Dr. Michael Dreyer haben den Nutzungsvertrag für das Haus der Weimarer Republik unterzeichnet. Somit ist die rechtliche Grundlage dafür geschaffen, dass der Weimarer Republik e.V. den ersten Teil des zentralen Erinnerungsortes an die erste deutsche Demokratie am 31. Juli dieses Jahres eröffnen kann – pünktlich zum 100. Jahrestag der Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung. Er befindet sich in der einstigen Coudrayschen Wagenremise am Theaterplatz, direkt gegenüber vom Deutschen Nationaltheater als damaligem Tagungsort der Nationalversammlung.
Seit seiner Gründung im Jahr 2013 verfolgt der Verein das Ziel, die Weimarer Republik in ihrer Geburtsstadt stärker zu thematisieren. Sein Konzept geht dabei von den drei Säulen museale Darstellung, politische Bildung und wissenschaftliche Forschung aus. Durch den Neubau des Bauhausmuseums entstand am Theaterplatz die reale Chance für ein festes Domizil. Und weil ein Antrag der Stadt Weimar im Rahmen des Förderprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ erfolgreich war, konnte ab 2016 mit der Realisierung begonnen werden.
Nach den Entwürfen des Wettbewerbssiegers Architekturbüro Muffler wird der bestehende Altbau behutsam saniert und durch einen modernen Neubau ergänzt. Im Altbau entstehen eine Dauerausstellung zur Weimarer Republik sowie ein Besucherzentrum mit Foyer, Kinoraum, Shop und Café. Dieser Bereich wird am 31. Juli im Rahmen eines großes Festes der Demokratie auf dem Theaterplatz eröffnet. Bis Ende 2020 wird dann der Neubau fertiggestellt, hier sind ein Multifunktionsraum für Veranstaltungen und Workshops, ein Bereich für Wechselausstellungen sowie Büros für den Verein und die Forschungsstelle Weimarer Republik vorgesehen.
Die Stadt Weimar investiert in das Projekt rund 3,9 Millionen Euro, davon stammen 3 Millionen Euro aus der Förderung durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und rund 600.000 Euro aus Städtebaufördermitteln. Der Weimarer Republik e.V. übernimmt den gesamten Innenausbau und investiert dabei aus Mitteln des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz allein in den Altbau rund 650.000 Euro. Mit dem Geld entsteht eine spannende Präsentation der Weimarer Republik mit ausgewählten Exponaten, modernster Multimediatechnik und hohem Erlebniswert. Das Ziel des Vereins besteht darin, möglichst breite Zielgruppen für die Geschichte der Weimarer Republik zu begeistern und anhand ihres Beispiels den Wert und die Gefährdung der Demokratie zu verdeutlichen. Der offizielle Titel des neuen Erinnerungsortes lautet daher auch „Haus der Weimarer Republik – Forum für Demokratie“. Sein Betrieb wird durch den Weimarer Republik e.V. komplett getragen, dafür stehen Bundesmittel in ausreichendem Maße zur Verfügung, die bereits heute bis Ende 2022 gesichert sind.
Zur Nutzungsfläche gehört nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch die nördliche Außenanlage, die als „Künstlergarten“ zu einer Institution in Weimar geworden ist, insbesondere als Festivalzentrum des Kunstfests, aber auch mit Konzerten lokaler Bands. Der Weimarer Republik e.V. wird diese Tradition fortführen und sogar noch ausbauen, denn das Areal wird künftig nicht nur zu besonderen Anlässen, sondern täglich erlebbar sein. Um dieses Ziel zu erreichen, sucht der Verein noch Unterstützung, insbesondere Geld- und Sachspenden.

Baustart am Haus der Weimarer Republik (© Christian Faludi)

Baustart am Haus der Weimarer Republik

Nun geht es richtig los: Am 13. November erfolgte der offizielle Baustart für das Haus der Weimarer Republik. Auf Einladung von Oberbürgermeister Peter Kleine erschienen zahlreiche Gäste, um dieses für die Stadt, für die Region und auch für ganz Deutschland wichtige Ereignis zu feiern. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Marco Wanderwitz, verwies in seinem Grußwort auf die nationale Bedeutung des Projekts und dankte den Bundestagsabgeordneten für die Bereitstellung der Haushaltsmittel, insbesondere Carsten Schneider (SPD) und Antje Tillmann (CDU). Der Bund fördert das Vorhaben mit drei Millionen Euro, hinzu kommen Mittel der Städtebauförderung und ein Eigenanteil der Stadt Weimar In einem ersten Bauabschnitt wird nun der bestehende Altbau am Theaterplatz saniert. Er soll bis zum Sommer 2019 fertiggestellt sein und zum Verfassungsjubiläum am 31. Juli eröffnet werden. Der Weimarer Republik e.V. wird dann eine Dauerausstellung zur Weimarer Republik und ein Begegnungszentrum eröffnen. In einem zweiten Bauabschnitt entsteht bis 2020 ein ergänzender Neubau, in dem ein Multifunktionsraum, ein Sonderausstellungsbereich und Büros untergebracht werden. „Wir freuen uns sehr über dieses Projekt. Für uns geht ein Traum in Erfüllung“, erklärte Prof. Dr. Michael Dreyer, Vorsitzender des Weimarer Republik e.V. Er kündigte an, dass das Haus der Weimarer Republik als Forum für Demokratie ein offener und lebendiger Ort sein werde. Dazu gehöre auch, vorhandene Traditionen am Standort zu pflegen. So soll der Künstlergarten als Kleinod in Weimar erhalten und noch attraktiver gestaltet werden.

Beiratssitzung zum Haus der Weimarer Republik (© Weimarer Republik e.V.)

Beirat befürwortet Ausstellungskonzept

Der wissenschaftliche Beirat des Hauses der Weimarer Republik hat das Grobkonzept der künftigen Dauerausstellung einmütig befürwortet. Am 22. Mai traf sich das hochkarätige Gremium zur Besichtigung der Räumlichkeiten am Theaterplatz und anschließend zu einer ausführlichen Diskussion im Stadtmuseum Weimar. Dabei stellte der Weimarer Republik e.V. das von der Firma Musealis erarbeitete Konzept für die Dauerausstellung im großen Saal des Altbaus sowie den Prolograum vor. Es sieht einen Zeitstrahl mit angefügten, begehbaren Litfass-Säulen, mehrere Themeninseln und einen starken Gegenwartsbezug vor. Durch den Einsatz von multimedialer Technik soll der knappe Raum vergrößert und das Erlebnis attraktiver gestaltet werden. Der wissenschaftliche Beirat würdigte das Grobkonzept als hervorragende Grundlage für eine wirksame Darstellung der ersten deutschen Demokratie. Zudem gab er eine Reihe wertvoller Anregungen zur inhaltlichen und gestalterischen Schärfung. „Wir sind sehr froh über diesen Rückenwind“, erklärte Prof. Dr. Michael Dreyer, Vorsitzender des Weimarer Republik e.V., und verwies auf die geballte Fachkompetenz des Gremiums, die dem Projekt zugutekomme. Der wissenschaftliche Beirat wurde berufen, um die Einrichtung des Hauses der Weimarer Republik zu begleiten und mit Hinweisen und Anregungen zu unterstützen. An seiner ersten Sitzung nahmen Prof. Ursula Büttner (Hamburg), Prof. Alexander Gallus (TU Chemnitz), Dr. Wolfgang Niess (Autor, Journalist), Prof. Wolfram Pyta (Uni Stuttgart), Dr. Alf Rößner (Stadtmuseum Weimar), Prof. Thomas Schleper (Landschaftsverband Rheinland), Dr. Arnulf Scriba (Deutsches Historisches Museum), Dr. Jochen Voit (Stiftung Ettersberg), Dr. Kerstin Wolff (Archiv der deutschen Frauenbewegung), Eric Wrasse (EJBW Weimar) und Dr. Vera Zahnhausen (Bundesaarchiv) teil. Weitere Beiratsmitglieder sind Prof. Kathrin Groh (München), Prof. Christoph Gusy (Bielefeld), Prof. Anke John (Jena), Prof. Marcus Llanque (Augsburg) und Prof. Walter Mühlhausen (Heidelberg).

Schirmübergabe zwischen der Stadt Weimar, dem Weimarer Republik e.V. und der Klassik-Stiftung (© Stadtverwaltung Weimar )

Schirmübergabe am Theaterplatz

In der vorigen Woche fand in Weimar eine symbolische „Schirmübergabe“ statt: Der Präsident der Klassik-Stiftung Weimar, Hellmut Seemann, vollzog mit ihr die offizielle Übergabe des ehemaligen Bauhaus-Museums am Theaterplatz an die Stadt Weimar. Oberbürgermeister Stefan Wolf und der Geschäftsführer des Weimarer Republik e.V., Stephan Zänker, erhielten je einen Regenschirm in den Farben schwarz-rot-gold – als Hinweis darauf, dass in dem Gebäude demnächst das Haus der Weimarer Republik entstehen wird. Möglich wurde dies dadurch, dass gegenwärtig ein neues Bauhaus-Museum nördlich der Innenstadt entsteht, so dass das bisherige Domizil nutzbar ist. Über das Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ hat der Bund darüber hinaus 3 Millionen Euro für die Sanierung des Altbaus und einen Ergänzungsbau bereitgestellt. Der Baubeginn soll noch in diesem Jahr erfolgen. Geplant ist, den sanierten Altbau im Jahr 2019 und den Ergänzungsbau im Jahr 2020 einzuweihen.

Ansicht vom Zeughof (Quelle: Büro Muffler)

Büro Muffler gewinnt Architektenwettbewerb

Mit Förderung des Bundes aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ entsteht in Weimar das „Haus der Weimarer Republik – Forum für Demokratie“, und zwar direkt gegenüber vom Deutschen Nationaltheater – in jenem Gebäude, das zur Zeit noch als Bauhaus-Museum genutzt wird. Die Stadt Weimar als Bauherr hat für dieses Projekt einen offenen Ideen- und Realisierungswettbewerb ausgelobt, an dem sich immerhin 61 Büros aus ganz Deutschland und teilweise aus dem Ausland beteiligten. Die Jury hatte es daher nicht leicht, denn es gab viele interessante Lösungsansätze. Den 1. Preis errang der Entwurf von Muffler Architekten aus Tuttlingen, den 2. Preis das Büro Osterwold-Schmidt aus Weimar und den 3. Preis das Büro Burucker/Barnikol aus Dresden. „Es ist schade, dass wir nicht alle Entwürfe umsetzen können“, erklärte Prof. Dr. Michael Dreyer, Vorsitzender des Weimarer Republik e.V., bei der öffentlichen Präsentation der Arbeiten. Er zeigte sich hochzufrieden mit den Ergebnissen und dankte der Stadt Weimar für diesen Wettbewerb. Der Verein hat sich bereit erklärt, den Betrieb des Hauses der Weimarer Republik zu übernehmen. Er will am Weimarer Theaterplatz einen lebendigen Ort der Ausstellung, politischen Bildung und wissenschaftlichen Forschung schaffen. (Grafik: Büro Muffler)

House of the Weimar Republic November 2018 (Weimarer Republik e.V.)

Bund fördert Haus der Weimarer Republik mit 3 Millionen Euro

Das Projekt „Haus der Weimarer Republik“ kann Wirklichkeit werden. Mit drei Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ unterstützt der Bund in den kommenden Jahren die Ausgestaltung der einstigen Coudrayschen Wagenremise (Kulissenhaus) am Weimarer Theaterplatz zu einem Erinnerungsort an die erste deutsche Demokratie. „Unser Verein gründete sich im Frühjahr 2013 mit dem Ziel, zum 100. Jubiläum der Gründung der Weimarer Republik einen Ort der Erinnerung und der Auseinandersetzung mit ihren Höhen und Tiefen, ihrem Aufstieg und Niedergang zu schaffen. Diesem Ziel sind wir nun einen bedeutenden Schritt näher gekommen“, erklärt Michael Dreyer, Vorsitzender des Weimarer Republik e.V. Er dankt dem Gründungsvorsitzenden Carsten Schneider, der Weimarer Stadtverwaltung und dem Stadtrat und allen Akteuren in der Stadt Weimar, in Thüringen und auf Bundesebene für die Unterstützung während des Antragsverfahrens. Die vom Verein veranstalteten Experten- und Bürgerforen hätten sich gelohnt, denn sie lieferten die Grundlage für den erfolgreichen Antrag. Nun werde man intensiv daran arbeiten, gemeinsam mit allen interessierten Partnern und in enger Abstimmung mit der Stadt Weimar das Haus der Weimarer Republik bis zum Jahr 2019 zu verwirklichen.

Town Hall Meeting (© Weimarer Republik e.V.)

Bürgerforum favorisiert den Standort Theaterplatz

Der öffentliche Diskussionsprozess über Inhalt und Standort eines „Hauses der Weimarer Republik“ in Weimar wurde erfolgreich abgeschlossen. Bei einem gut besuchten Bürgerforum am 16. März sprach sich nach engagierter Diskussion die Mehrheit der Anwesenden für das heutige Bauhaus-Museum als künftigen Erinnerungsort an die erste deutsche Demokratie aus. Zuvor waren insgesamt sechs mögliche Standorte kritisch beleuchtet worden. Dabei wurden auch einige Bedenken und Anregungen geäußert. „Wir sind sehr dankbar für diese Rückmeldungen und werden sie in der weiteren Arbeit beachten“, so Prof. Dr. Michael Dreyer, Vorsitzender des Weimarer Republik e.V. Nun gibt es aus dem Diskussionsprozess heraus die eindeutige Empfehlung für den Theaterplatz als Ort für das „Haus der Weimarer Republik“. Die Entscheidung liegt nun beim Weimarer Stadtrat als demokratisch legitimiertem Gremium.

Expert Colloquium (© Weimarer Republik e.V.)

Expertenkolloquium empfiehlt den Theaterplatz

Mit überwältigender Mehrheit hat ein hochkarätig besetztes Expertenkolloquium am 17. Februar 2016 eine Empfehlung für den Standort des Hauses der Weimarer Republik in Weimar abgegeben: Das derzeit als Bauhaus-Museum genutzte Kulissenhaus (Coudraysche Wagenremise) am Theaterplatz 4 wird aufgrund seiner Verfügbarkeit, seiner Authentizität und seiner Lage für den bestmöglichen Standort gehalten. Insgesamt fünf Vorschläge waren von den mehr als 30 Kommunalpolitikern, Wissenschaftlern, Ausstellungsfachleuten und Vertretern der politischen Bildungsarbeit intensiv diskutiert worden.

Der Weimarer Republik e.V. bemüht sich um ein öffentliches, transparentes Verfahren im Diskussionsprozess. Deshalb stellt er alle wichtigen Unterlagen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Im Downloadbereich dieses Forums können Sie alle relevanten Unterlagen herunterladen.

Weimarer Republik e.V. schlägt neuen Projekttitel vor

In den vergangenen Wochen hat sich der Weimarer Republik e.V. ausführlich mit einem möglichen Namen für die Erinnerungsstätte beschäftigt und dabei die zahlreichen Anregungen aus der Diskussion im Herbst 2015 einfließen lassen.

Sein Vorschlag lautet nun: Haus der Weimarer Republik. Forum für Demokratie.

„Wir meinen, dass dieser Titel in Verbindung mit der Unterzeile die Funktion des Hauses und unsere Intentionen beim Umgang mit der Erinnerung an die erste deutsche Demokratie sehr treffend beschreibt“, so Vereinsvorsitzender Prof. Dr. Michael Dreyer. Einerseits werde der weltweit geläufige Begriff der Weimarer Republik nach vorn gestellt, andererseits der enge Bezug zur gegenwärtigen Demokratie unterstrichen.

Weimar (© City museum Weimar)

Warum gibt es diesen öffentlichen Diskussionsprozess?

Der Weimarer Republik e.V. hat gemeinsam mit der Stadtverwaltung Weimar einen öffentlichen Diskussionsprozess darüber angestoßen, in welcher Weise und wo in der Stadt eine angemessene Erinnerungsstätte an die Weimarer Republik als erster deutscher Demokratie entstehen soll. Diese Diskussion sollte jetzt geführt werden, damit noch genügend Zeit bleibt, um im Jubiläumsjahr 2019 eine angemessene Würdigung der Ereignisse am Ort ihres Geschehens erfolgen zu lassen. Ziel ist es, bis zum Frühjahr 2016 zu einem auf breiter Basis abgestimmten Vorschlag zu Inhalt, Titel und Standort eines Hauses der Demokratie in Weimar zu gelangen, der es ermöglicht, im Anschluss die Finanzierung und Umsetzung des Projekts zu organisieren.

Zwei Phasen der Diskussion

Damit der Diskussionsprozess erfolgreich verlaufen kann, sollte eine sinnvolle thematische Aufreihung vorgenommen werden. Dabei gilt der Grundsatz, dass die Form dem Inhalt folgt. Zunächst muss also über die Inhalte der Erinnerungsstätte debattiert werden. Wenn hierüber Klarheit herrscht, dann kann über den besten Ort für dieses Vorhaben diskutiert werden. Die Diskussion wird in beiden Phasen einerseits aus einem Austausch unter Fachexperten bestehen und andererseits aus einem Diskurs in der Öffentlichkeit, der Ideen und Anregungen der Bürger aufgreift. Beide Kommunikationsstränge werden miteinander verwoben, insbesondere dadurch, dass der Fachaustausch zuerst stattfindet und im anschließenden öffentlichen Diskurs dessen Ergebnisse als Grundlage genutzt werden können.

Theatre Square (© City museum)

Formen der Diskussion

In den öffentlichen Diskussionsprozess sollen möglichst viele Bürger und Akteure eingebunden werden. Deshalb ist es notwendig, ihn auf mehreren Ebenen zu führen. Dadurch ist gewährleistet, dass alle interessierten Bürger die Möglichkeit haben, sich in den Prozess einzubringen. Folgende Instrumente werden zum Einsatz gelangen:

  1. Expertenkolloquien
  2. öffentliche Bürgerforen
  3. Informationen über den Rathauskurier der Stadt Weimar
  4. Informationen über die lokalen Medien in Weimar
  5. Info- und Diskussionsstände in der Weimarer Innenstadt
  6. eine Informationsplattform mit Kontaktformular im Internet

Als Moderator des Diskussionsprozesses fungiert Hartmut Kaczmarek. Der erfahrene Journalist war viele Jahre lang Chefreporter und stellvertretender Chefredakteur der in Weimar erscheinenden Thüringischen Landeszeitung und arbeitet gegenwärtig als Pressesprecher des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Thüringen.

Die nächsten Termine:

Derzeit befinden wir uns in der Planung für die nächsten Veranstaltungen zum Projekt.
Sobald konkrete Termine feststehen, erfahren Sie es hier.

Downloadbereich:

Hier finden Sie alle wichtigen Dokumente zum Diskussionsprozess

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Glossar

Abkürzungs- und Siglenverzeichnis der verwendeten Literatur:

ADGBAllgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund
AEGAllgemeine Elektricitäts-Gesellschaft
AfA-BundGeneral Free Federation of Employees
AVUSAutomobil-Verkehrs- und Übungsstraße
BMWBayrische Motorenwerke
BRTBruttoregistertonne
BVPBayerische Volkspartei
CenterZentrumspartei
DAPDeutsche Arbeiterpartei
DDPDeutsche Demokratische Partei
DNTDeutsches Nationaltheater
DNVPDeutsch-Nationale Volkspartei
DVPDeutsche Volkspartei
KominternCommunist International
KPDKommunistische Partei Deutschlands
KVPKonservative Volkspartei
MSPDMehrheitssozialdemokratische Partei Deutschlands
NSNationalsozialismus
NSDAPNationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei; Nazipartei
NVNationalversammlung
O.C.Organization Consul
OHLOberste Heeresleitung
RMReichsmark
SASturmabteilung; Brownshirts
SPDSozialdemokratische Partei Deutschlands
SSSchutzstaffel
StGBPenal Code
UfAUniversum Film Aktiengesellschaft
USPDUnabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands
VKPDVereinigte Kommunistische Partei Deutschlands
ZentrumDeutsche Zentrumspartei
[AB]August Baudert: Sachsen-Weimars Ende. Historische Tatsachen aus sturmbewegter Zeit, Weimar 1923.
[AS]Axel Schildt: Die Republik von Weimar. Deutschland zwischen Kaiserreich und „Drittem Reich“ (1918-1933), hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2009.
[BauerBauer, Kurt, Nationalsozialismus. Ursprünge, Anfänge, Aufstieg und Fall, u.a. Wien 2008.
[BihlBihl, Wolfdieter, Der Erste Weltkrieg 1914 - 1918. Chronik - Daten - Fakten, Wien 2010.
[BüttnerBüttner, Ursula, Weimar. Die überforderte Republik 1918-1933, Stuttgart 2008.
[DNV]Die Deutsche Nationalversammlung im Jahre 1919 in ihrer Arbeit für den Aufbau des neuen deutschen Volksstaates, hrsg. v. Ed.[uard] Heilfron, Bd. 1 bis 6, Berlin [1919].
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[ThHB]Thüringen-Handbuch. Territorium, Verfassung, Parlament, Regierung und Verwaltung in Thüringen 1920 bis 1995, hrsg. von Bernhard Post und Volker Wahl, Redaktion Dieter Marek (Veröffentlichungen aus Thüringischen Staatsarchiven, Bd. 1), Weimar 1999.
[TofahrnTofahrn, Klaus W., Chronologie des Dritten Reiches. Ereignisse, Personen, Begriffe, Darmstadt 2003.
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[VU]Volker Ullrich: Die Revolution von 1918/19, München 2009.
[WinklerWinkler, Heinrich-August, Weimar 1918-1933. Die Geschichte der Ersten deutschen Demokratie, München 1993.
[WirschingWirsching, Andreas, Die Weimarer Republik. Politik und Gesellschaft, 2. erw. Aufl., München 2010.

(zusammengestellt von Dr. Jens Riederer und Christine Rost, bearbeitet von Stephan Zänker)

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