Anna Blos: "Die Frau im Volksstaat"

Die Frauenrechtlerin Anna Blos entwirft vor der anstehenden Wahl zur Nationalversammlung ein umfassendes Bild der sozialen Probleme ihrer Zeit. Nur im neuen Volksstaat - als Antithese zum alten Klassenstaat - werde sich die Frau aus ihrer elendigen Situation hocharbeiten können.

Volltext:

Die Frau im Volksstaat

Von Anna Blos

Der Frau ist im Klassenstaat immer das Recht abgesprochen worden, an den Arbeiten des Staates teilzunehmen. Wir Sozialdemokraten aber sind von jeher der Meinung gewesen, daß die Beteiligung von Frauen an den Interessen des Staates der Politik nur förderlich sein kann. Nun ist zudem die Politik des Volksstaates eine ganz andere als die des Klassenstaates. Der Volksstaat ist ein Staat, der vom Volk regiert wird; das Volk aber besteht aus Männern und Frauen. Der Volksstaat ist ein großes Haus, und die Frau hat in diesem Haus die Aufgabe, die gleichen Interessen wahrzunehmen, die ihr bisher als Hausfrau und Mutter gestellt waren, d.h. für Ordnung und Behaglichkeit zu sorgen und für das Wohl der Kinder zu arbeiten. In dem großen Hause Volksstaat sind viele Wohnungen, diese waren aber sehr ungleich verteilt, d.h. einige Familien und gewöhnlich die, die am wenigsten Kinder hatten, hatten mehrere Häuser auf einmal oder riesengroße Wohnungen, von denen sie immer nur einen Teil benutzen konnten. Für die armen, kinderreichen Familien waren die Wohnungen im Klassenstaat meist ungenügend.

Da die Wohnungsfrage die allerwichtigste Grundlage ist für alle Bevölkerungspolitik, so war kein Möglichkeit für die meisten Arbeiterfamilien, gesunde Kinder großzuziehen. Die engen, überfüllten, sonnenlosen Wohnungen legten den Grund zu einer Reihe von sogenannten Wohnungskrankheiten. Die Kinderkrankheiten, die englische Krankheit, die Tuberkulose, die Rachitis, finden wir fast ausschließlich bei den Kindern des Proletariats. Aber auch für die Verbreitung einer Reihe von Volkskrankheiten liegt der Grund in den schlechten Wohnungsverhältnissen. Für die Tuberkulose gibt es in solchen Wohnungen nicht nur wenig Möglichkeit, sich auszuheilen, sondern auch die Ansteckungsgefahr für alle übrigen Familienmitglieder ist hier besonders groß. Man hat Millionen für Lungenheilstätten ausgegeben, statt diese Millionen anzulegen, um gesunde Wohnungen zu schaffen.

Jetzt ist die Gefahr besonders groß für die Verbreitung der Geschlechtskrankheiten, die im Kriege eine erschreckende Ausdehnung angenommen haben. Durch das Zusammenwohnen von sechs bis neun Personen in einem Raum, wie wir dies häufig in Proletarierwohnungen finden, ist es kein Wunder, wenn bald unser ganzes Volk verseucht würde, wenn nicht der Volksstaat sofort die wichtigste Aufgabe in die Hand nähme, andere Wohnungsverhältnisse zu schaffen. Im Volksstaat muß es Wohnungen geben für alle, und zwar gesunde, geräumige Wohnungen. Man wird dafür sorgen müssen, daß die kinderreichen Familien die besten, gesündesten Wohnungen bekommen. Tausende von Wöchnerinnen und Säuglingen sind gestorben, weil keine Möglichkeit war für geeignete Ruhe und Pflege. Zu den hygienischen Gefahren kommen noch die moralischen. Je kleiner die Wohnungen sind, desto teurer sind sie und fast immer zu teuer im Verhältnis zu dem Einkommen des Arbeiters. Daher finden wir gerade in diesen Wohnungen das Schlafgängertum, und es liegt auf der Hand, welche Folgen das Zusammenleben und –schlafen von Erwachsenen und Kindern in einem Raum, besonders für die Jugendlichen hat. Auch die Prostitution findet häufig Unterkunft zu solchen Wohnungen.

Für die Kinder, die aus solchen Wohnungen kommen, werden Fürsorgeanstalten und Jugendgefängnisse erbaut, die nicht notwendig gewesen wären, wenn die Kinder eine Heimstätte gefunden hätten, in der ein gesundes, glückliches und reines Familienleben möglich gewesen wäre. Welche Frau hätte kein Interesse daran, gerade bei der Lösung der Wohnungsfrage mitzuarbeiten?

Hand in Hand damit geht die Mitarbeit bei den Fragen der Bevölkerungspolitik. Hier spielt speziell der Schutz der Arbeiterinnen eine besonders große Rolle. Bisher galt die Arbeitsleistung der Frau für wichtiger als die Notwendigkeit, ihre Gesundheit als Frau und Mutter zu schützen.

Die Forderungen, die die Sozialdemokratie seit 40 Jahren aufgestellt hat für den Arbeiterinnenschutz, müssen jetzt energisch, und zwar durch die Frauen unterstützt, durchgeführt werden. Wir brauchen eine ausgedehnte Mutterschaftsversicherung für Arbeiterinnen und geplagte Hausfrauen. Wir brauchen eine kurze und zwar möglichst nur sechsstündige Arbeitszeit, damit den Frauen die Möglichkeit gegeben ist, sich zu erholen und sich ihrer Familie zu widmen. Wir fordern weiter das Verbot der Nachtarbeit und das Verbot der Arbeit in gesundheitsschädlichen Betrieben, insbesondere an Maschinen, die dem weiblichen Organismus schädlich sind.

Zustände, wie sie während des Krieges eingerissen sind in dem Munitionsfabriken, wo täglich und stündlich Tausende von Frauen nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch ihr Leben aufs Spiel setzten (wir erinnern auch an die chemischen Fabriken), solche Zustände dürfen nicht weiter bestehen.

Die Folge dieser gesundheitsschädlichen Arbeit ist eine ungeheure große Säuglingssterblichkeit in Deutschland. Fast die Hälfte aller Säuglinge, die geboren werden, sterben schon im ersten Lebensjahr. Das bedeutet eine Verschwendung von Frauenkraft und Gesundheit, bedeutet aber einen großen Rückgang der Bevölkerung.

Eintreten müssen die Frauen ferner für die rechtliche Gleichstellung der unehelichen Kinder. Heute sind zwei fünftel aller Geburten unehelich. Mutter wie Kinder werden verfolgt, verachtet, der Mann steht schuldlos da in dem Klassenstaat. Die Möglichkeit ausreichenden Verdienstes wird die Möglichkeit geben, leichter und früher Ehen zu schließen, und ganz von selbst werden dadurch die unehelichen Geburten abnehmen.

Der aufgelöste Reichstag, d.h. die Kommission für Bevölkerungspolitik, die nur aus Männern bestand, wollte Gesetze machen, die die Frau zur Mutterschaft zwingen wollten, ohne ihr die Möglichkeit zu geben, gesunde und tüchtige Kinder aufzuziehen. Für die Frauen sollte der Kauf von Schutzmitteln verboten sein, damit wäre nur der Schleichhandel und Wucher gefördert werden; den Aerzten sollte verboten werden, die Schwangerschaft zu verhüten, dadurch wäre die Kurpfuscherei nach mehr gefördert worden und die Gesundheit Tausender von Frauen geschädigt.

Die Möglichkeit gesunde Kinder zur Welt zu bringen und gut zu erziehen, ist weitaus die beste Bevölkerungspolitik, und hier ist gewiß die Mitarbeit der Frau nicht nur förderlich, sondern selbstverständlich.

Natürlich müssen die Frauenlöhne bei gleicher Leistung denen der Männer gleich sein.

Zur Ausgestaltung und Ueberwachung der Frauenarbeit müssen Frauen mitarbeiten in den Arbeitsämtern und in den Berufsberatungsstellen. Auch den Mädchen muß Gelegenheit gegeben werden, sich in allen Berufszweigen, die ihnen passend erscheinen, auszubilden, denn ein großer Schaden bei der Frauenarbeit ist die ungelernte Arbeit. Als Frauen und Mütter müssen wir für die Kinder, und zwar für alle Kinder, durch die Einheitsschule eine einheitliche Grundlage für alle fordern. Heute ist die Bildung eine Marktware, die allen deren vorenthalten ist, die den entsprechenden Preis nicht dafür bezahlen können. In der Zukunftsschule wird die Bildung und die Berufsausbildung nicht vom Geldbeutel, sondern von der Begabung bestimmt werden müssen: insbesondere werden wir auch für die Mädchen freie Bahn fordern müssen auf allen Gebieten. Gerade hier aber müssen wir darauf hinweisen, daß eine bessere Mädchenerziehung den Grund legt zu verständnisvollen Gattinnen, zu verantwortungsvollen Müttern und zu künftigen Staatsbürgerinnen. Haus und Schule dürfen nicht mehr nebeneinander, sondern müssen immer miteinander arbeiten.

Mangelhafte Schulbildung Hand in Hand mit ungünstiger sozialer Lage legen auch den Grund zu den vielen Verfehlungen der Jugendlichen, die während des Krieges erschreckend zugenommen haben. Auch hier müssen die Frauen mithelfen, daß anderen Maßnahmen bei der Jugendfürsorge getroffen werden, als bisher vielfach üblich war.

Ebenso wird die Mitarbeit der Frau wertvoll sein bei der Waisenpflege, der Uebernahme der Vormundschaft, bei der Hinterbliebenenfürsorge, der Armenfürsorge; und zwar muß alles das im Volksstaat nicht Wohltätigkeit, sondern stets Wohlfahrtspflege sein.

Auch bei der Lebensmittelversorgung muß die Stimme der Frau als Käuferin und Verbraucherin gehört werden. Als Frauen sind wir besonders interessiert für eine bessere hauswirtschaftliche Ausbildung der künftigen Frau und Mutter.

Bei der Justizverwaltung unterlag bisher die Frau den gleichen Gesetzen wie der Mann, hatte aber keinen Einfluß auf die Strafgesetzgebung. Wir hatten eine Klassenjustiz und brauchen eine gerechte Justiz für alle Bürger und Bürgerinnen des Volksstaates.

Ebenso brachen wir eine gerechte Finanzpolitik. Es ist niemand eingefallen, die wenig erwerbenden Frauen von der Steuern zu befreien. Alle Frauen, insbesondere aber die minderbemittelten, hatten schwer zu leiden unter den indirekten Steuern. Die Steuern müssen von den Besitzenden, besonders aber von den Kriegsgewinnlern getragen werden, und namentlich kinderreiche Familien müssen Steuerermäßigung erhalten.

Da diese Politik des Volksstaates eine soziale Politik ist, so wird der Volksstaat vor allem für Ordnung im Innern zu sorgen haben, und wird daher mit allen anderen Völkern im Frieden leben wollen. Welche Frau aber, die diesen furchtbaren Krieg erlebt hat, würde nicht alles daran setzen wollen, um zu helfen, daß in Zukunft niemals wieder ein so schreckliches Massenmorden möglich ist?

Alle diese Gründe und eine Reihe anderer sprechen dafür, das die Mitarbeit der Frau im Volksstaat notwenig ist. Sie sprechen aber auch dafür, daß die Frauen erkennen, daß es immer nur eine einzige Partei gegeben hat, die alle diese Forderungen aufstellte, die im Interesse der Minderbemittelten, aber auch im Interesse derer sind, die geistig Not leiden.

Aufgabe aller Wählerinnen ist es heute, so zu wählen, daß sowohl bei der Nationalversammlung, wie bei der Landesversammlung die Vertreter der Sozialdemokratie so stark vertreten sind, daß alle unsere Forderungen sich verwirklichen lassen. Wenn heute auch die anderen Parteien ähnliche Versprechungen machen, so genügt es wohl, daran zu erinnern, daß sie bisher immer die Macht in Händen hatten und niemals diese Macht im Interesse des Volkes, sondern stets im Interesse ihrer eigenen Klasse zu Schaden der Gesamtheit ausgenützt haben.

Grabmahl von Anna Blos und ihrem Ehemann in Stuttgart

Quelle:

Lübecker Volksstimme vom 18. Januar 1919

In: http://library.fes.de/luebeck/pdf/1919/1919-015.pdf

 

Bild:
https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Blos#/media/File:PragWilhelmBlos.jpg

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Glossar

Abkürzungs- und Siglenverzeichnis der verwendeten Literatur:

ADGBAllgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund
AEGAllgemeine Elektricitäts-Gesellschaft
AfA-BundGeneral Free Federation of Employees
AVUSAutomobil-Verkehrs- und Übungsstraße
BMWBayrische Motorenwerke
BRTBruttoregistertonne
BVPBayerische Volkspartei
CenterZentrumspartei
DAPDeutsche Arbeiterpartei
DDPDeutsche Demokratische Partei
DNTDeutsches Nationaltheater
DNVPDeutsch-Nationale Volkspartei
DVPDeutsche Volkspartei
KominternCommunist International
KPDKommunistische Partei Deutschlands
KVPKonservative Volkspartei
MSPDMehrheitssozialdemokratische Partei Deutschlands
NSNationalsozialismus
NSDAPNationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei; Nazipartei
NVNationalversammlung
O.C.Organization Consul
OHLOberste Heeresleitung
RMReichsmark
SASturmabteilung; Brownshirts
SPDSozialdemokratische Partei Deutschlands
SSSchutzstaffel
StGBPenal Code
UfAUniversum Film Aktiengesellschaft
USPDUnabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands
VKPDVereinigte Kommunistische Partei Deutschlands
ZentrumDeutsche Zentrumspartei
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[AS]Axel Schildt: Die Republik von Weimar. Deutschland zwischen Kaiserreich und „Drittem Reich“ (1918-1933), hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2009.
[BauerBauer, Kurt, Nationalsozialismus. Ursprünge, Anfänge, Aufstieg und Fall, u.a. Wien 2008.
[BihlBihl, Wolfdieter, Der Erste Weltkrieg 1914 - 1918. Chronik - Daten - Fakten, Wien 2010.
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[PM]Paul Messner: Das Deutsche Nationaltheater Weimar. Ein Abriß seiner Geschichte. Von den Anfängen bis Februar 1945 (Weimarer Schriften, Heft 17), Weimar 1985.
[ThHB]Thüringen-Handbuch. Territorium, Verfassung, Parlament, Regierung und Verwaltung in Thüringen 1920 bis 1995, hrsg. von Bernhard Post und Volker Wahl, Redaktion Dieter Marek (Veröffentlichungen aus Thüringischen Staatsarchiven, Bd. 1), Weimar 1999.
[TofahrnTofahrn, Klaus W., Chronologie des Dritten Reiches. Ereignisse, Personen, Begriffe, Darmstadt 2003.
[UB]Ursula Büttner: Weimar. Die überforderte Republik 1918-1933. Leistungen und Versagen in Staat, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur, Stuttgart 2008.
[VU]Volker Ullrich: Die Revolution von 1918/19, München 2009.
[WinklerWinkler, Heinrich-August, Weimar 1918-1933. Die Geschichte der Ersten deutschen Demokratie, München 1993.
[WirschingWirsching, Andreas, Die Weimarer Republik. Politik und Gesellschaft, 2. erw. Aufl., München 2010.

(zusammengestellt von Dr. Jens Riederer und Christine Rost, bearbeitet von Stephan Zänker)

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