Ausstellung in Osnabrück
In der vergangenen Woche wurde im Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum in Osnabrück die Wanderausstellung „Die Weimarer Republik. Deutschlands erste Demokratie“ eröffnet.
Die Weimarer Republik ist ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte, welches mehr Beachtung verdient hat. Als erste deutsche Demokratie schuf sie viele der Grundlagen, auf denen unsere Gesellschaft heute noch basiert. Zugleich ist sie ein Lehrstück dafür, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist, sondern immer wieder erkämpft und verteidigt werden muss. Um diese Botschaften bundesweit zu vermitteln, hat der Weimarer Republik e.V. die Wanderausstellung „Die Weimarer Republik. Deutschlands erste Demokratie“ entwickelt. Sie ist in drei Versionen in ganz Deutschland unterwegs: in Schulen, bei Bundeswehr und Polizei, in Museen und Erinnerungsorten. Seit dem 20. November ist sie im Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum in Osnabrück zu Gast – ein sehr passender Ort, schließlich ist er einem der größten Schriftsteller der Weimarer Republik gewidmet.
Die Ausstellung besteht aus 16 Infotafeln und einem Multimediatool, an dem verschiedene Filmformate zur Geschichte der Weimarer Republik ausgewählt werden können. Durch eine moderne Erzählweise bieten die Filme einen kurzweiligen Einblick in die wichtigsten Aspekte der Weimarer Jahre. Außerdem werden Bezüge zur Gegenwart aufgezeigt, um den Besuchern die Zusammenhänge zwischen geschichtlichen und aktuellen Ereignissen zu verdeutlichen. So greift die Ausstellung nicht allein politische Themen, sondern auch kulturelle, wirtschaftliche und soziale Fragestellungen jener Zeit auf, die auch 100 Jahre später wichtige Erkenntnisse bieten. Dabei werden die Debatten und Problemlagen durch zeitgenössische Fotografien, Plakate und Zeichnungen auf interessante Weise veranschaulicht.
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