Julian Nida-Rümelin kommt nach Weimar
Das Forum für Demokratie im Haus der Weimarer Republik beendet die Sommerpause. Zum Auftakt der neuen Saison ist am 16. September der namhafte Philosoph und ehemalige Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin zu Gast.
„Demokratie hat starke Voraussetzungen. Zu diesen gehört die Annahme, dass ihre Bürgerinnen und Bürger sich wechselseitig als frei, gleich und vernunftbegabt anerkennen, dass sie bereit und in der Lage sind, die Bedingungen ihres Zusammenlebens human zu gestalten. Ohne eine Zivilkultur des Respekts ist die Demokratie nicht lebensfähig.“ Mit dieser Aussage überschreibt der namhafte Philosoph Julian Nida-Rümelin sein neuestes Buch, das unter dem Titel „Was Demokratie ausmacht und wie sie aus der Krise kommt“ vor wenigen Wochen erschienen ist. In ihm legt er eine fundierte Analyse der Demokratie vor – woher sie kommt, was sie ist, was sie bedroht und wie wir sie schützen können und müssen. Er wirbt für demokratischen Optimismus und demokratisches Engagement – allen gegenwärtigen Krisen zum Trotz.
Am Dienstag, dem 16. September 2025, ist Julian Nida-Rümelin zu Gast im Haus der Weimarer Republik und stellt im Forum für Demokratie sein Buch und seine Thesen vor, die er mit Moderator Stephan Zänker und dem Publikum diskutieren wird. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter veranstaltungen@hdwr.de wird gebeten.
Julian Nida-Rümelin ist emeritierter Lehrstuhlinhaber für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, er war Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder 2000-2002, er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und hatte zahlreiche Gastprofessuren in den USA und in Italien inne. Von 2020-2024 war er stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates. Seit 2018 ist Nida-Rümelin Direktor am Bayerischen Forschungsinstitut für digitale Transformation (bidt) und seit Oktober 2022 Gründungsrektor der Humanistischen Hochschule Berlin.
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