Studierende zu Besuch
Am 18. Juli besuchte eine Gruppe von Studierenden der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt das Haus der Weimarer Republik. Ihr Interesse galt der Erinnerung an die erste deutsche Demokratie.
Wie konnte es passieren, dass die Weimarer Republik Anfang der 1930er Jahre zerstört wurde? Inwiefern ist das damalige Geschehen mit aktuellen Bedrohungen für unsere Demokratie vergleichbar? Und wie muss eine Erinnerungskultur aussehen, um Menschen für diese Fragen zu sensibilisieren, sie für die Beschäftigung mit der Vergangenheit zu gewinnen? Eine Gruppe von Studierenden der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt besuchte mit diesem Ansinnen am 18. Juli das Haus der Weimarer Republik. Organisiert hatte den Exkurs Prof. Dr. Vanessa Conze, Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte, die im zu Ende gehenden Semester drei Lehrveranstaltungen zur ersten deutschen Demokratie angeboten hat.
Die Studierenden informierten sich zunächst in zwei Führungen ausführlich über das Haus der Weimarer Republik. Anschließend trafen sie sich im Forum für Demokratie mit Prof. Dr. Michael Dreyer und Axel Mössinger von der Forschungsstelle Weimarer Republik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie mit Stephan Zänker vom Weimarer Republik e.V., um über ihre Eindrücke und Fragen zu diskutieren. Es entspann sich ein intensiver und fruchtbarer Austausch, bei dem die Vermittlungsansätze und Erzählebenen des Hauses der Weimarer Republik vielfach gelobt wurden.

