Erich-Zeigner-Haus eröffnet
In Leipzig wird künftig noch intensiver und lebendiger an den herausragenden Politiker der Weimarer Republik erinnert.
Das Erich-Zeigner-Haus in Leipzig-Plagwitz ist wieder eröffnet: Nach knapp zweijähriger Bauzeit konnten das Kulturamt der Stadt Leipzig und der Erich-Zeigner-Haus e.V. das Wohnhaus des früheren Leipziger Oberbürgermeisters an dessen 140. Geburtstag wieder für die umfangreiche Bildungsarbeit des Vereins freigeben. Dieser findet nach der grundlegenden und besonders nachhaltigen Sanierung des fast 170 Jahre alten Hauses beste Bedingungen vor.
Die Wohn- und Arbeitsräume von Erich Zeigner im Erdgeschoss wurden in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Das historische Treppenhaus wurde restauriert und die Kunststofffenster gegen denkmalgerechte Holzfenster ausgetauscht. Das Gebäude wurde gedämmt, eine PV-Anlage und eine Luftwärmepumpe installiert. Der Verein Erich-Zeigner-Haus e.V. bekommt damit einen zeitgemäßen Rahmen für seine wichtige Bildungsarbeit mit Schülerinnen und Erwachsenen. Den öffentlichen Bereich im Erdgeschoss betreten nun alle Besucherinnen und Besucher über eine barrierefreie Rampe und ein neu geschaffenes Foyer. Auch das Arbeitszimmer und das Musikzimmer von Erich Zeigner sind nun barrierefrei erreichbar.
Insgesamt flossen rund 2,6 Millionen Euro in die Sanierung. 1,6 Millionen Euro davon steuerte das sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus aus dem Fonds der Parteien und Massenorganisationen der DDR (PMO-Mittel) bei. 631.000 Euro übernahm die Stadt Leipzig. Der Rest konnte durch Denkmalfördermittel des Freistaates und Bundesmittel des Energie- und Klimafonds abgedeckt werden.
www.erich-zeigner-haus-ev.de

