Hausgeburtstag wurde ausgiebig gefeiert
Am 1. August beging das Haus der Weimarer Republik seinen 7. Geburtstag – mit einem ganztägigen Programm und zahlreichen Veranstaltungen.
Sieben Jahre sind nun schon vergangen, seit das Haus der Weimarer Republik im Sommer 2019 zum ersten Mal seine Pforten öffnete. Seitdem hat es sich in der Weimarer Museumslandschaft und in der deutschen Erinnerungskultur fest etabliert und mehr als 190.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnen können. Grund genug also, um den Geburtstag am 1. August ausgiebig zu feiern. An diesem Tag gab es freien Eintritt für alle Gäste – und drei kostenlose Führungen mit Dr. Christian Schneebeck und Stephan Zänker vom Weimarer Republik e.V., die alle sehr gut besucht waren. Darüber hinaus luden drei Konzerte in den Künstlergarten ein, der den Weimarerinnen und Weimarern als Refugium mitten in ihrer Stadt inzwischen sehr ans Herz gewachsen ist.
Ehrengast des Tages war der Historiker Prof. Jörn Leonhard von der Universität Freiburg. Er diskutierte am Nachmittag mit Prof. Michael Dreyer, Präsident des Weimarer Republik e.V., über die Frage, wie sich Kriege auf Demokratien auswirken. Aus dem Gespräch entwickelte sich eine spannende Debatte mit dem Publikum über die Belastungen der Weimarer Republik durch den Ersten Weltkrieg und auch über aktuelle Herausforderungen beim Thema Krieg und Frieden. Und dann war am 1. August noch das Kommunikationsrad des Weimarer Republik e.V. im Einsatz, an dem die Besucherinnen und Besucher ihr historisches Wissen testen konnten. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht.

