Nationale Identität und Demokratie
Am 1. Oktober diskutieren Volker Bouffier und Bodo Ramelow im Haus der Weimarer Republik über nationale Identität und Demokratie.
Der Begriff der Nation ist nach wie vor umkämpft und führt auch zu radikalen Debatten. Die einen lehnen ihn als ungeeignete und einengende Kategorie ab, die zu überwinden sei. Die anderen überhöhen ihn als exkludierendes Merkmal der Unterscheidung und Abgrenzung und fügen ihn in Großmachtfantasien ein. Dazwischen ringen demokratische Kräfte um eine angemessene nationale Identität, was in Deutschland aufgrund seiner wechselvollen Geschichte eine besondere Herausforderung darstellt. Wie gehen wir mit dieser Situation um? Wofür stehen unsere nationalen Symbole und Farben? Und wie kann der demokratische Staat nationale Identität als positive Kraftquelle nutzen?
Darüber diskutieren am Donnerstag, dem 1. Oktober, ab 18.00 Uhr im Haus der Weimarer Republik in Weimar zwei Persönlichkeiten mit sehr verschiedener Vita und sehr verschiedenen politischen Grundsätzen: Der CDU-Politiker Volker Bouffier, von 2010 bis 2022 hessischer Ministerpräsident, ist heute u.a. Vorsitzender des Stiftungsrats der Bundesstiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte. Bodo Ramelow ist Politiker der LINKE, war von 2014 bis 2024 thüringischer Ministerpräsident und amtiert heute als Vizepräsident des Deutschen Bundestages.
Der Eintritt ist frei, der Zugang zum Veranstaltungsraum erfolgt über die Zeughofgasse. Anmeldungen sind unter veranstaltungen@hdwr.de möglich.
Wer an der Diskussion nicht live teilnehmen kann, erhält die Gelegenheit, die Veranstaltung auf dem Youtube-Kanal des Hauses der Weimarer Republik ab dem Folgetag anzuschauen:
https://www.youtube.com/@hausderweimarerrepublik2494

