Die Weimarer Republik – Deutschlands erste Demokratie

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29.08.2017

Erfolgreiche Tagung zu Weimarer Republik und Demokratiegeschichte

Vom 21. bis 23. August fand ein Workshop mit Doktoranden aus ganz Deutschland in Weimar statt.

29.08.2017

Wanderausstellung setzt Rundreise fort

Die nächsten Stationen der Wanderausstellung im September sind Neunkirchen und Paderborn.

29.08.2017

Projektmesse 100 Jahre Weimarer Republik

Am 29. November wird eine Projektmesse zum Thema „100 Jahre Weimarer Republik“ mit zahlreichen Akteuren aus dem Bundesgebiet stattfinden.

Projekt

Haus der Weimarer Republik. Ein nationaler Erinnerungsort

Wanderausstellung

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Jubiläum

100 Jahre Weimarer Republik

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Statements

Heiko Maas

Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz

Frauenwahlrecht, 8-Stunden-Tag und sozialer Rechtsstaat - vieles von dem, was heute für uns… weiterlesen

Prof. Dr. Norbert Lammert

Bundestagspräsident

Ein herausragendes Ereignis der deutschen Demokratiegeschichte ist die Weimarer Nationalversammlung… weiterlesen

Stefan Wolf

Oberbürgermeister Weimar

Die Weimarer Verfassung, die Verfassung der ersten deutschen Demokratie, ist in weiten Teilen die Basis… weiterlesen

Georg Fahrenschon

Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes

Schon die Weimarer Republik erkannte den Wert des Sparens und der privaten Eigenvorsorge… weiterlesen

Carsten Schneider

stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Bund das Erinnern und Gedenken an die Meilensteine… weiterlesen

Heiko Maas

Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz

Frauenwahlrecht, 8-Stunden-Tag und sozialer Rechtsstaat - vieles von dem, was heute für uns selbstverständlich ist, verdanken wir der Weimarer Republik. Die Männer und Frauen, die sich damals unter schwierigen Umständen für Deutschlands erste Demokratie engagierten, sind heute unserer Erinnerung wert.

 

Prof. Dr. Norbert Lammert

Präsident des Deutschen Bundestages

Ein herausragendes Ereignis der deutschen Demokratiegeschichte ist die Weimarer Nationalversammlung schon deshalb, weil sie der erste und einzige in Deutschland je allgemein und demokratisch gewählte Verfassungskonvent war. Sie war und bleibt verbunden mit der Einführung des Frauenwahlrechts, mit dem das politisch eher rückständige Deutschland sogar hochangesehenen, etablierten Demokratien in Nachbarstaaten voraus war - eine der wenigen nachhaltigen Errungenschaften der Weimarer Demokratie.

Stefan Wolf

Oberbürgermeister der Stadt Weimar

Die Weimarer Verfassung, die Verfassung der ersten deutschen Demokratie, ist in weiten Teilen die Basis für unser heutiges Grundgesetz. Der Prozess ihrer Diskussion und schriftlichen Fixierung zwischen dem 6. Februar und dem 30. Juli 1919 im Deutschen Nationaltheater Weimar war ein großer, nein, ein ungeheuerlicher Akt: eine intellektuelle und parlamentarische Kraftanstrengung, die zu erinnern uns allen gut zu Gesicht steht.

Georg Fahrenschon

Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes

Schon die Weimarer Republik erkannte den Wert des Sparens und der privaten Eigenvorsorge: Im Jahr 1931 wurden die Sparkassen deshalb in Anstalten des öffentlichen Rechts umgewandelt, um sie durch diese Rechtsform in den wirtschaftlich angespannten Zeiten zu schützen und sie ihren Kunden dauerhaft zu erhalten. Dahinter stand die Überzeugung, dass es  in allen Wirtschaftsphasen und vor allem in Krisenzeiten wichtig ist, dass die Menschen einen starken, regional verankerten Finanzpartner an ihrer Seite haben.
Diese Entscheidung der Weimarer Republik zahlt sich bis heute aus: Als öffentlich-rechtliche Institute tragen Sparkassen auch heute in allen Regionen Deutschlands zum Wohlstand der Menschen bei.

Carsten Schneider

stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Bund das Erinnern und Gedenken an die Meilensteine unserer demokratischen Entwicklung wahrt und fördert. Dazu gehört auch die Weimarer Republik. Mit Blick auf das anstehende 100. Jubiläum im Jahr 2019 rückt Weimar als Geburtsort der ersten deutschen Demokratie dabei in den Mittelpunkt. Die historische Auseinandersetzung mit der Weimarer Republik bietet die einmalige Chance, neue Denkanstöße über den Zustand unserer Demokratie und deren Fortentwicklung zu gewinnen.“

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Ein Projekt des Weimarer Republik e.V. mit freundlicher Unterstützung

Glossar

Abkürzungs- und Siglenverzeichnis der verwendeten Literatur:

BihlBihl, Wolfdieter, Der Erste Weltkrieg 1914 - 1918. Chronik - Daten - Fakten, Wien 2010.
BüttnerBüttner, Ursula, Weimar. Die überforderte Republik 1918-1933, Stuttgart 2008.
DDPGerman Democratic Party
Ebert/Wienecke-JanzEbert, Johannes/Wienecke-Janz, Detlef, Die Chronik. Geschichte des 20. Jahrhunderts bis heute, Gütersloh/München 2006.
EtzoldEtzold, Hans-Rüdiger, Der Käfer II. Die Käfer-Entwicklung von 1934 bis 1982 vom Urmodell zum Weltmeister, Stuttgart 1989.
GrüttnerGrüttner, Michael, Das Dritte Reich 1933-1945 (= Bd. 19, Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte), Stuttgart 2014.
HildebrandHildebrand, Klaus, Das Dritte Reich, 7. Aufl., München 2010.
KittelKittel, Erich, Novembersturz 1918. Bemerkungen zu einer vergleichenden Revolutionsgeschichte der deutschen Länder, in: Blätter für deutsche Landesgeschichte 104 (1968), S. 42-108.
KolbKolb, Eberhard, Die Weimarer Republik, 7. durchges. und erw. Aufl., München 2010.
NiedhartNiedhart, Gottfried, Die Außenpolitik der Weimarer Republik, 2. aktualisierte Aufl., München 2010.
Overesch/SaalOveresch, Manfred/Saal, Friedrich Wilhelm, Die Weimarer Republik, Eine Tageschronik der Politik, Wissenschaft Kultur, Augsburg 1992.
PeukertPeukert, Detlef, Die Weimarer Republik. Krisenjahre der Klassischen Moderne, Frankfurt a.M. 1987.
TofahrnTofahrn, Klaus W., Chronologie des Dritten Reiches. Ereignisse, Personen, Begriffe, Darmstadt 2003.
WinklerWinkler, Heinrich-August, Weimar 1918-1933. Die Geschichte der Ersten deutschen Demokratie, München 1993.
WirschingWirsching, Andreas, Die Weimarer Republik. Politik und Gesellschaft, 2. erw. Aufl., München 2010.
[AB]August Baudert: Sachsen-Weimars Ende. Historische Tatsachen aus sturmbewegter Zeit, Weimar 1923.
[AS]Axel Schildt: Die Republik von Weimar. Deutschland zwischen Kaiserreich und „Drittem Reich“ (1918-1933), hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2009.
[BauerBauer, Kurt, Nationalsozialismus. Ursprünge, Anfänge, Aufstieg und Fall, u.a. Wien 2008.
[DNV]Die Deutsche Nationalversammlung im Jahre 1919 in ihrer Arbeit für den Aufbau des neuen deutschen Volksstaates, hrsg. v. Ed.[uard] Heilfron, Bd. 1 bis 6, Berlin [1919].
[EK]Eberhard Kolb: Die Weimarer Republik, 3. überarb. u. erw. Aufl., München 1993.
[GG]Gitta Günther: Weimar-Chronik. Stadtgeschichte in Daten. Dritte Folge: März 1850 bis April 1945 (Weimarer Schriften, Heft 33), Weimar 1987.
[Kessler Tgbb]Harry Graf Kessler. Tagebücher 1918-1937, hrsg. von Wolfgang Pfeiffer-Belli, Frankfurt a. M und Leipzig 1996.
[O/S]Manfred Overesch/ Friedrich Wilhelm Saal: Die Weimarer Republik. Eine Tageschronik der Politik, Wirtschaft, Kultur, Düsseldorf 1992.
[PK]Paul Kaiser: Die Nationalversammlung 1919 und die Stadt Weimar (Weimarer Schriften, Heft 16), Weimar 1969.
[PM]Paul Messner: Das Deutsche Nationaltheater Weimar. Ein Abriß seiner Geschichte. Von den Anfängen bis Februar 1945 (Weimarer Schriften, Heft 17), Weimar 1985.
[ThHB]Thüringen-Handbuch. Territorium, Verfassung, Parlament, Regierung und Verwaltung in Thüringen 1920 bis 1995, hrsg. von Bernhard Post und Volker Wahl, Redaktion Dieter Marek (Veröffentlichungen aus Thüringischen Staatsarchiven, Bd. 1), Weimar 1999.
[UB]Ursula Büttner: Weimar. Die überforderte Republik 1918-1933. Leistungen und Versagen in Staat, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur, Stuttgart 2008.
[VU]Volker Ullrich: Die Revolution von 1918/19, München 2009.

(zusammengestellt von Dr. Jens Riederer und Christine Rost, bearbeitet von Stephan Zänker)